Anleitung zur "Alleinerziehung" für Berlin
Ähnlichkeiten oder Übereinstimmungen zu tatsächlichen Fällen oder Personen und Einrichtungen wären rein zufällig
Wie könnte das funktionieren, wenn sie als Anwalt/in die Absicht hätten, mit hoher krimineller Energie in Familiengerichtsverfahren nicht am Familienrecht orientiert eine Entscheidung zum Sorgerecht erreichen zu wollen, sondern aus politischen und finanziellen Motiven heraus in jedem Fall eine Entscheidung zur Übertragung eines alleinigen Sorgerechtes für Kinder auf die Mutter bewirken wollten?
Eine denkbare Möglichkeit wäre folgende
Zunächst sollten sie Hintergrundwissen über private und finanzielle Verhältnisse einer Familie haben - da bietet es sich an, dass sie sogenannte "Mediation" für Eltern anbieten. Am besten gründen sie dazu einen Verein, bemühen sich um Fördermittel des Senats und schreiben draußen ans Schild und in alle Publikationen: "Gefördert durch das Land Berlin". Das erweckt den Eindruck von Seriosität. Natürlich nicht "Anwaltskanzlei" draufschreiben oder sonst wie irgendeine Verbindung zu ihnen auch nur erahnbar lassen.
Bilden sie "Mediatoren" aus, die so dort nach außen hin als "neutral und unabhängig" zur Vermittlung zwischen Eltern Mediation anbieten und bewerben. Nun werden Eltern kommen, spätestens seit 1998 eine gescheiterte Mediation vom Gesetzgeber sozusagen Grundvorraussetzung für alleinige Sorgerechtsübertragung bei Verheirateten geworden ist. Um Vertrauen zu gewinnen lassen sie beide Elternteile eine Erklärung unterschreiben, dass während der Mediation jeder Gang vor ein Gericht untersagt sei. Denn sie geben ja vor, "vermitteln" zu wollen und so den Gang vor Gericht unnötig werden zu lassen.
Dann sollten die Mediatoren erklären, dass nun alle privaten und wirtschaftlichen Verhältnisse offengelegt werden müssten - auch die intimsten - denn sonst könne ja nicht "vermittelt" werden. Ist das geschehen haben sie wunderbares Wissen darüber, wo und wie wer verletzlich ist und kann die Eltern auch noch in der Mediation durch Suggestivfragen wunderbar gegeneinander in Stellung bringen. Dazu eignet sich ein Mediatoren-"Team" aus Rechtsanwältin und Psychologe besonders gut. Erklären sie dem Vater zudem immer wieder, es solle doch "seine Kinder nicht so wichtig nehmen" und die Mutter fragen sie, ob sie sich nicht "durch faule Kompromisse" nur als "halbe Frau und halbe Mutter" fühlen würde.(Bedienen sie alte Klischees, wirkt noch immer am besten) Noch während der Mediation lassen sie dann als Anwältin, die nicht erkennbar mit diesem Verein zu tun hat, einen verleumderischen Schriftsatz aufsetzen, sobald sie genug wissen und die Mutter endlich dazu überreden konnten, und beantragen vor Gericht ein Recht an den Kindern - egal welches. Sollte der Vater dann hartnäckig außergerichtliche Vereinbarungen in der Mediation weiter suchen, was nicht mehr so häufig vorkommt, weil viele Väter diesen Schritt zu Gericht (zu Recht) als Vertrauens- und Vertragsbruch werten, lassen sie die Mediation dann noch eine Weile fortlaufen um zu sehen, ob und wie der Vater reagiert und natürlich um den Anschein nicht zu trüben, es gehe ihnen tatsächlich um Vermittlung. Gibt der Vater nicht irgendwann freiwillig auf oder dreht irgendwie durch beenden sie dann nach maximal zwei Monaten die Mediation, indem sie als "Fachberater und Mediatoren" erklären, nicht weiter "vermitteln" zu können.
Was bräuchten sie noch?
Unbedingt gute Verbindungen zu Sozialstadträten, Jugendämtern und Mitarbeiter/Innen von Jugendämtern, weil diese notwendigerweise wie vom Gesetzgeber vorgesehen dazu verpflichtet werden, eine Stellungnahme abzugeben, wenn Eltern sich nicht einigen.
Treten sie dazu am besten als Elternverband Alleinerziehender auf, erklären sie, sich um Opfer zu kümmern, berichten sie von sexueller und körperlicher Gewalt gegen Frauen, laden sie immer wieder ein und stellen sie ihre "Unterstützung" Alleinerziehender durch Hilfe zur Selbsthilfe immer wieder in den Mittelpunkt. Sie werden garantiert Freunde und Freundinnen finden. Weisen sie dabei unbedingt auf den "unabhängigen" Verein hin, der nach ihrer Erfahrung "so gute Mediation selbst in hoch konflikthaften Fällen von Eltern" leiste und gewinnen sie so weitere Klientel für ihre Anwaltskanzlei.
Sie werden nun ein gutes Gesamtkonzept brauchen. Dazu gehört unbedingt, dass sie sich auch besser um die Kinder kümmern, die bei solchen Konflikten der Eltern in schwere Loyalitätskonflikte geraten und möglicherweise den "Hochkonflikt" doch noch durch Bitten und Betteln an die Seite der Mütter, die da sensibel sind, vermeiden könnten und sie wieder "in alte Abhängigkeiten von Männern (so sehen sie das) zurückfallen" lassen könnte.
Also ein Konzept dafür: Erklären sie Müttern unbedingt, ihr Leben fange jetzt noch einmal von vorne an (das weckt die Hoffnung auf Verjüngung, da sind wohl alle Frauen gerade in der Lebensmitte, wo die häufigsten Trennungen zu verzeichnen sind, zu erreichen).
Erklären sie einen Schnitt oder einen Bruch im Leben für etwas gutes und reinigendes. Vernetzen sie sich mit Kinder- und Jugendlichenpsychotherapheutinnen, die wie sie politisch für Alleinerziehung als Frauenrecht eintreten und geben sie so den Müttern die Erklärung, das "vorübergehende" Leid der Kinder, wenn sie ihren Vater nicht mehr sehen könnten, sei "behandelbar".
Vermitteln sie unbedingt auch "Therapien" für Frauen.
Keine Mutter macht es so einfach und unbelastet mit, die eigenen Kinder vom Vater zu trennen. Falls sie mit ihrer Verleumdungsstrategie während der Mediation (s.o.) nicht den Erfolg gehabt haben sollten, dass der Vater wutentbrannt die Mutter beschimpft hat und/oder zu einem Anwalt gegangen ist.
Väter denken aber meist in "alten" Kategorien, fühlen sich verantwortlich und werden immer wieder auf Vermittlung und Versöhnung aus sein - wegen der Kinder, um die sie nun richtig Angst bekommen haben und zudem durch das unvorhergesehene Verhalten, das sie der Mutter zuschreiben werden, verunsichert sind.
Also Therapie für Frauen, die "neue Wege aufzeigt, Selbstbewusstsein erst einmal wieder aufbaut" (erklären sie einfach es sei immer so bei Scheidungen) und die sie weiter ermuntert und dazu anhält, bloß keinerlei Kontakt zum Vater zu suchen, denn "Verständigung" der Eltern wollen sie ja gerade nicht, sondern "Alleinerziehung".
Wenn sie gute Kontakte in Jugendämter aufgebaut haben, fangen sie damit an, "Trennungskindergruppen" selbst anzubieten. Am besten in dem Verein, den sie für Mediation gegründet haben, denn damit lässt sich richtiges Geld zusätzlich verdienen.
Eltern geben sowieso ihr letztes Hemd, wenn sie den Kontakt zu ihren Kindern bedroht sehen und ihnen ein Anwalt "Rettung" verspricht, aber auch der Staat scheint unendlich viel Geld gern für "die Zukunft bedrohter Kinder" ausgeben zu wollen - "rechnen" sie einfach einen größtanzunehmenden Gau in der Entwicklung eines Kindes vor ( ohne Bildungsabschluss / Ausbildung, Hartzer, Dealer etc.) und erklären sie, Kinder von " hoch konflikthaften Paaren aus der Trennungssituation herausnehmen" zu wollen. Dazu stellen sie weitere Sozialarbeiterinnen ein, schließen Verträge mit Beamten, denen sie in pädagogisch verworthülsten unverständlichen 100seitigen Darstellungen ein Konzept vorlegen, dass sowieso nicht richtig geprüft werden wird.
Nun sind sie richtig "im Geschäft".
Bei ihren Gewogenen in Jugendämtern müssen sie in Erinnerung bleiben, dann wird regelmäßig ihr Verein im Gedächtnis einer Sachbearbeiterin sein, der , wenn immer mehr Elternteile zu ihr kommen und private Trennungsgeschichten erzählen wollen, die sowieso nicht geprüft werden können, eine dankbare Adresse einfallen wird, wohin sie alle "weitervermitteln" kann und somit los ist. (Merke: Niemand will sich mit diesen Trennungen oder Scheidungen wirklich beschäftigen)
Denn Jugendämter retten am liebsten verhungerte oder suizidale Kinder oder möchten bei körperlicher oder sexueller Gewalt gegen Kinder einschreiten und tätig werden - nicht als "Gutachter" in hunderttausenden ganz normalen Trennungen jedes Jahr.
Beginnen sie mit der Erziehung von Trennungskindern durch ihre Sozialpädagoginnen in diesen Trennungsgruppen, erklären sie ihnen, "Alleinerziehung" sei etwas normales, käme ganz oft vor und sie seien nun diejenigen, die die unverantwortlichen Eltern hier ein Stück ersetzen müssten. Laden sie noch 2-3 mal die Eltern zu Abenden ein - sie werden meist die Väter gegen sie aufbringen, wenn sie so etwas noch vor den Kindern behaupten - aber nur Mut, zu zweit schaffen sie das ( wichtiges Prinzip: Immer zu zweit einem Elternteil begegnen)
Nun kommt der letzte Gang vor Gericht.
Lassen sie wieder eine Flut falscher Darstellungen über angebliche Umgangsverstöße des Vaters an das Gericht senden. Der wird widersprechen oder mittlerweile völlig entnervt aufgeben. Richter mögen das in der Regel gar nicht, aber lassen sie sich davon nicht abbringen. Erzählen sie, das Kooperation zwischen den Eltern völlig unmöglich sei - und der Vater wird garantiert berichten wollen, das er sich übergangen gefühlt habe, das Vereinbarungen und Verträge gebrochen worden seien und so weiter. Wichtig für das Gericht ist nur, ob oder ob die Eltern nicht "zerstritten" sind und ob es noch Hoffnung auf "Einigung" für die Kinder geben kann.
Sind die Väter hartnäckig, verfassen sie Schriftsätze an die Schulen der Kinder, in denen sie auf unverantwortliches Handeln der Väter aufmerksam machen, verändern sie getroffene Vereinbarungen zum Umgang, wenn sie noch einvernehmlich zwischen den Eltern getroffen wurden, und fordern sie die Schulleitung dazu auf, "die Kinder nicht mehr an den Vater herauszugeben, außer...." und dann behaupten sie eine Umgangsregelung, die es nie zwischen den Eltern gegeben hat.
So viel Aufwand werden sie nur in den seltensten Fällen treffen müssen - aber die hartnäckigen Fälle von Vätern nehmen ja immer mehr zu und eine Herausforderung ist immer noch die beste Abwechslung für ihren mittlerweile gewohnten "Alleinerziehungsvertretungs-" Alltag nach über 10 Jahren.
Lassen sie den Vater vor Gericht ziehen und eine Feststellung des Umgangs beantragen. Laden sie nun den Stadtrat mal wieder ein, mit dem sie zusammen ein gutes Konzept für Trennungskinder Alleinerziehender erarbeitet haben, das er als Aushängeschild für soziale Wohltaten seinen Wählern und seinen Parteigenossen, aber auch vielen Opferverbänden die sich an ihn wenden, mittlerweile gut erklärt und verkauft hat und so auch von ihnen abhängig geworden ist, wenn er glaubwürdig bleiben will und dafür wiedergewählt werden möchte.
Nun wird wieder eine "neue" Mitarbeiterin im Jugendamt für den Fall zuständig sein ( das Spiel machen Jugendämter gern und öfter, wenn Väter sich "beschweren" - wechseln die Sachbearbeiter und erklären den Vätern, der oder die neue müsse sich erst in eine "Akte" einarbeiten, so vergeht Zeit )
Sollte es tatsächlich eine schriftliche Vereinbarung der Eltern zum Umgang geben, aus der hervorgehen könnte, dass die Mutter den Umgang verkürzt und sie als Anwältin sogar diesbezüglich unwahre Schriftsätze an die Schule geschickt haben, müssen die natürlich vor der nächsten Verhandlung verschwinden.
Sofern der Vater überhaupt so hartnäckig ist, und mehrfach die Übersendung der Umgangsvereinbarungen nicht nur mündlich und schriftlich, sondern dann in der Form von Dienstaufsichtsbeschwerden und Anträgen zur Akteneinsicht beantragt hat ( dauert meist über 1 Jahr) - dann teilt das Jugendamt eben mit, die Vereinbarungen seien "leider verarbeitet und vernichtet". Tja - kann halt passieren.
Der Vater wird mit Sicherheit - sofern er noch durchhält und die Zusammenhänge nicht kennt, was eigentlich nicht passieren kann - an sich und der Welt und vor allem an dem ganzen Familiengerichtsverfahren an sich zweifeln und von "Willkür" sprechen.
Das mögen Richter nun erst Recht nicht, also wieder einen draufsetzen: Diesmal in der Form eidesstattlicher Versicherungen, der Vater (und nicht wie tatsächlich die Mutter) habe Vereinbarungen zum Umgang grob vorsätzlich nicht eingehalten. (Der Vater wird innerlich kochen und über vernichtete Umgangsvereinbarungen berichten und und und - er wird einen zunehmend abwehrenden Eindruck gegenüber dem Richter machen)
Für den Richter entscheidend bleibt weiter nur, ob die Eltern sich einigen können oder nicht.
Sicher ist es dann an der Zeit, einen weiteren Geschäftspartner mit einem Auftrag im Fall zu versorgen, und ein "psychologisches Sachverständigengutachten" zu fordern. Das wird den Vater garantiert zur Weißglut bringen, hat er doch seiner Meinung nach genug "Belege" dafür, dass die Mutter "Alleinerziehung" der gemeinsamen Kinder wolle. Das spielt aber für Richter keine Rolle, die eben genau entscheiden sollen, wer und nicht ob "allein erziehen" soll.
Der Gutachter sollte sich in einer eigenen GbR selbständig gemacht haben und zuverlässig Gutachten verfassen können, das beide Elternteile die Kinder durch Umgang zu sehr verwirren würden. Dann sollte noch "psychische Belastungssituation" des Vaters und "gute Erziehungsfähigkeit der Mutter " attestiert werden, ansonsten reicht es aus, etwa 62 Seiten mit Allgemeinplätzen oder vermeintlichen Schilderungen der Mutter über eine Lebenssituation zu füllen, ohne sie bewerten zu müssen. Besuche im Umfeld der Kinder oder Gespräche mit Dritten sind völlig überflüssig.
Dann können sie es sogar nach zwei Jahren erreichen, das für Kinder, die nach einer vor über 7 Jahren erfolgten Trennung der Eltern bei ihrem Vater groß geworden sind, diesen Kontakt selbst wünschen und artikulieren, das alleinige Sorgerecht für Kinder auf die Mutter übertragen wird.
In der Beschlußbegründung ohne nähere Angaben zur tatsächlichen Lebenssituation kann der Richter einfach erklären, er sei ja ein "Laie" und müsse sich auf das Gutachten verlassen, das der Gutachter auch gegen den Willen und ohne Kontakt zum Vater erstellen kann.
Weil dann auch der Richter wieder meint, nicht verantwortlich zu sein, genau wie die Sachbearbeiterin im Jugendamt.
"Das alles passiert ja nur, weil die Eltern so unverantwortlich handeln und nicht an ihre Kinder denken - so der unerschütterliche Volksglaube, auf den sie meinen bauen zu können."
So könnte es dann gewesen sein.
Tatsächlich ein "Problem" könnten sie nur dann kriegen, wenn ein Vater nach all dem nicht seine Ex-Frau für all das verantwortlich machen und mit ihr brechen würde, sondern sie. Aber wie wahrscheinlich ist das? Der ehemalige Partner wird sich doch aller Wahrscheinlichkeit nach distanzieren und erklären, das er "mit so einer Frau" nichts mehr zu tun haben wolle.
Vielleicht engagiert er sich dann sogar gegen Frauen und Gleichberechtigung und sie haben einen schönen neuen Feind hinzugewonnen, der auch nach außen hin für "alte Werte" oder "Ehe" oder sonst was wirbt und dabei persönlich den Eindruck macht, sehr zu leiden.
Eine Möglichkeit bleibt noch offen
Was wäre, wenn der Vater trotz alledem weiter für den gleichen und gemeinsamen Umgang der Kinder mit beiden Eltern werben würde, dies sogar weiter vor Gericht beantragen würde,
dieser Vater von Hause aus selbständig und nun mit einer von Arbeitgebern in Zeugnissen bescheinigten " ungewöhnlich schnellen Auffassungsgabe und Einsatzbereitschaft" wäre,
dieser Vater nicht wie anzunehmen die Mutter sondern sie verantwortlich machen würde und nicht vor Gericht weiter Anträge stellen würde, sondern es irgendwie geschafft hätte, in der Politik gar mit Abgeordneten des Bundestages, des Europaparlamentes und Politikern aus aller Welt in Kontakt zu kommen und einfach berichten würde, was sie da machen?
Was wäre, wenn der Vater zwar das Richterprivileg gut einschätzen kann und nicht auf die Aussicht auf ein durch ein Gericht erteiltes Sorgerechtes für sich aus wäre?
Was wäre, wenn der Vater Kirchenvorstand gewesen wäre und sich ohne jeden Zweifel nicht nur gut, sondern besser als die Mutter, die 4mal unter der Woche nächtelang in Discotheken ihre neu gewonnene Freiheit feiert auch weiterhin unabhängig von einem "Sorgerecht", das ein Gericht weder verleihen noch entziehen kann, um seine Kinder weiter wie immer im Alltag kümmern würde?
Was wäre, wenn der Vater Vorstand eines gemeinnützigen Vereines wäre und noch dazu Schulassistent an der Grundschule seiner Kinder?
Was wäre, wenn das Konzept "Alleinerziehung" so nicht mehr aufgehen würde?
Rainer Schnittka
www.vaeterpolitik.de





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