Dämpfer für den Datenschutz


Wenn man auf die Internetseite von Peter Döring schaut, so wird schnell klar: Der Mann muss eine Wut auf die deutsche Justiz haben. Die Bundesregierung heißt dort nur Bundesverzierung, das oberste deutsche Gericht Bundesverpassungsgericht. Der Umgang der Gerichte mit Vätern wird heftig gerügt – und www.vaeternotruf.de ist deren Infozentrale.

Peter Döring war früher selbst ein solcher Vater; im Jahr 2004 hatte der Tagesspiegel über ihn berichtet. Seine Ex-Freundin hatte den gemeinsamen Sohn in Berlin von der Schule abgeholt und war mit ihm nach Speyer verschwunden, ohne ein Wort. Bis dahin hatte sich meistens Döring um das Kind gekümmert.

Da er nicht mit der Kindsmutter verheiratet war, interessierte das die Gerichte bei seiner Klage auf ein Umgangsrecht nicht. Er verlor in allen Instanzen.

Im Lichte dieser Niederlagen begannen Döring und andere, auf der Seite vaeternotruf.de Informationen über Richter an allen deutschen Gerichten zusammenzutragen. Und zwar nicht nur Name, Position und Geburtsjahr, sondern auch den genauen Geburtstag, Hobbys, Interessen und private Aktivitäten. Bei Namensgleichheiten wurden Verknüpfungen hergestelllt mit dem Zusatz „Namensgleichheiten (…) sind mit Sicherheit rein zufällig“. Auch wird dort spekuliert. Bei einer namentlich genannten Berliner Richterin heißt es etwa, im Handbuch der Justiz von 2002 heiße sie noch Mönnich, sie habe wohl geheiratet. Bei einer anderen steht, sie sei „offenbar zwischenzeitlich geschieden“. Das ging dem Berliner Datenschutzbeauftragten zu weit. Am 19. November 2010 ordnete er an, dass Döring die Daten entfernen müsse. Dagegen klagte der – mit teilweisem Erfolg.



Wilfried Peters, Vorsitzender der ersten Kammer des Verwaltungsgerichts, sagte bei der mündlichen Verhandlung am Donnerstag, er habe das Gefühl, das sei etwas viel der Fürsorge des Datenschutzbeauftragten für die Richterschaft. „Der Kläger versucht so, einem möglichen Vorverständnis der Richter auf die Spur zu kommen“, so Peters weiter. Wer den Richterberuf ausübe, der müsse damit umgehen können, dass er Gegenstand relevanten öffentlichen Interesses sei. Man wolle nun einmal wissen, mit wem man es zu tun habe.

Am Ende der Verhandlung stand eine Einigung. Der Datenschutzbeauftragte hebt die Punkte eins und drei seines Verbots auf; Punkt zwei wird akzeptiert, damit ist der Rechtsstreit erledigt. Döring darf künftig weiterhin bei Namensgleichheit Querverbindungen herstellen; auch Daten zu sozialen Aktivitäten von Richtern darf er weiterhin einstellen. Infos über deren persönliche Lebensverhältnisse muss er aber streichen – hier dürfen nur Name, Vorname, Geburtsjahr, Position und Datum des Eintritts in den Justizdienst genannt werden. Nicht mehr der genaue Geburtstag – auch wenn Döring den für relevant hielt, weil man dann das Sternzeichen des Richters kenne.

DER TAGESSPIEGEL: Fatina Keilani


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Väternotruf darf auf Website weiter Informationen über Richter verbreiten. - In den VZ Netzwerken zeigen.Väternotruf darf auf Website weiter Informationen über Richter verbreiten. - Bei Wer kennt wen teilen
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#1 Fiete » 2012-04-16 02:23

Nun ja, wenn Fatina Keilani, die sich ja sehr bemüht einen lesbaren Artikel zu schreiben, neben der Agenturmeldung auch noch etwas Recherche betreiben, oder sich mal zum behandelten Gegenstand etwas schlau machen würde, könnte aus ihr glatt noch eine brauchbare Journalistin werden.
Emotionale Darstellung von Hörensagen gelingt ihr ja schon ganz gut.
So etwas:
"Da er nicht mit der Kindsmutter verheiratet war, interessierte das die Gerichte bei seiner Klage auf ein Umgangsrecht nicht."
ist allerdings mehr als peinlich, zeugt es doch, gelinde gesagt, von null Ahnung.
Daß die Unehelichkeit des Kindes sicherlich nicht der Grund für das Desinteresse der Gerichte war ( zumindest nicht der offizielle ) und daß es auch gar nicht darum gegangen sein wird, "ein Umgangsrecht einzuklagen", sondern darum, daß das per se bestehende ( immerhin gibt es dazu ein paar Gesetze und eine höhere Rechtslage ) auch konkret zu regeln, also ausübbar zu machen, beantragt wurde, scheint ihr noch nicht mal bewußt zu sein.

Nichts gegen die möglw. dahintersteckende gute Absicht, aber ein wenig sollte man doch schon wissen, was man worüber schreibt.
Mit dem Ablassen umgangssprachlicher Populismen ist es nicht getan.

Völlig unklar bleibt, was sie mit der sinnfreien Überschrift bezwecken will, denn der Datenschutz wurde nicht im geringsten berührt, sondern lediglich einem damit überforderten, übereifrigen Beauftragten ein kleiner Dämpfer verpasst, aus dem dieser hoffentlich etwas lernen wird.
+2 +−

Fiete

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#2 matze » 2012-12-20 18:23

ja das deutsc he justiz kanste voll in die tonne drehten tuch behörten willkühr sind meien 2 kindern in heim es beckann so ich wahr alein erzieher vater von ca 2007 bis 2011 ca habe ales mit geh macht mit jugenamt also mein bruder wahr im knast und wuhrde endlassen ca 2011 und hate keine wohnung da haben die behörten schon feller geh macht er wahr so obdach loss so also dann hat ein richter aus ostfriesland leer laut wörtlich gesagt woh mein bruder sein betreuer da bei wahr mein bruder darf bei mier wohnen er wuhste das ich 2 kindern habe so habe ich den auf geh nommen da kamm das jugenamt an eilferfahren meine kindern in heim und meine erlterliche sorrge weg geh nommen und jetz ca seid v2 monaten hjabe ich keinen kontasg mehr zu meien kindern so das jugenamt hat einfach meine kindern iergend woh hiengebracht wuhste nicht woh so tuch zu fall habe ich mein sohn dave m gessehn in marinhave bei norden und jetrz heistes ich wolte mein sohn endführen die spiennen voill die behörten na ja da fracke ich mich auich m,eine tochter lasse ich den da und ich endführe nuhr mein sohn jeter wer vater mutter ist weist wieh das ist wenn das jugenamt oder das deutsche rechts stadtz justiz ist ich sage nuhr an alen kämpfe um eure kindern und eure rechte ich kann beweisen was der richtewr das laut wortlich gesagt hate das mein bruder bei mier rein kann aber jetz heist ja ich kann meine kindern nicht schützen da fracke ich mioch auch echt komisch ab 2007 bis 2011 kann ich meine kindern schützen die von jugenamt und gericht aus ostfriesland lewer die wiessen kanss geh nau das die feller geh macht haben aber ich käm,pfe um meine gerechtig geit und um meine kindern ich lasse mich nichjt untergriegen von die behörten :cry: und sorry das ich nicht so gut schreiben kann am besten kann ic h das ales an telefon sagen wieh das ab geh laufen ist tel nr04951 9558936 kein wuhnder das der hass in deutschland großER WIERD GEHGEN DIE JUSTITZ UND JUGENAMT Aber eines tages exkaliert es in deutschland aber dann haben die behörten schult
+1 +−

matze

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#3 Vater » 2013-02-08 14:19

So sehr es eine riesen Schweinerei ist, wie die Väterrrechte mit Füßen getreten werden, so unübersichtlich ist leider die Seite vaeternotruf. Schade, dass dort eine Chance vertan wird, die Öffentlichkeit besser für dieses Thema zu sensibilisieren.
0 +−

Vater

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#4 Vater » 2013-05-20 14:44

Familiengericht Eckernförde ,

Diese Behörde ist absolut korrupt , hält sich nicht an den Datenschutz .
Es werden Kinder , gegen Bargeld von Väter und Mütter in Heimen anonym
untergebracht . Auch werden die in diesen Heimen Umerziehungsmaßnahme n
an den Kindern ausgeführt . Dass bedeutet Kinder werden bewusst Entfremdet
PAS-Syndrom ( Stockholm - Syndrom ) gegen Väter aufgehest , mit Mitteln der
Erpressung , Nötigung u.s.w strafbar StGB .
Die Millionäre und Kinderhändler Karl Toni Dix , Gudrun Steffen und Manuele
Maria Reußner (Haferkamp 6 , 24229 Dänischenhagen) zahlen Gelder an dass
besagte Gericht .
Menschenrechte und das Grundgesetz haben diese Personen schon lange gebrochen ,
es sind Kriminelle . Gedeckt werden diese Personen von Herrn Worth ,
Direktor des Amtsgerichtes . Leider muss ich Ihre Informationen bestätigen .

Danke
0 +−

Vater

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