Kindesentzug im Namen des Volkes
Ich wurde am 09.02.1958 in Regensburg geboren und wuchs mit meiner Schwester bei unseren Eltern in Schwabelweis auf. Nach der Hauptschule machte ich eine Ausbildung zum Elektroinstallateur. Diesen Beruf musste ich aber wegen Bandscheibenproblemen aufgeben und machte eine berufliche Weiterbildung. 1986 hatte ich wieder gesundheitliche Probleme, so kam mir der „Geistesblitz“, dass MANN sich mit einer regelmäßigen Arbeit nur den Tag versaut. Ab da an beschäftigte ich mich den Sommer über mit Hausmeistertätigkeiten und verbrachte die nasskalten Winter in wärmeren Gegenden. Das praktizierte ich bis ich die Mutter meiner Kinder kennen lernte. 1998 passierte es, ich lernte die damalige Schulleiterin M.R. kennen. Sie wurde überraschend schnell schwanger und wir Beide waren uns einig, dass man wegen eines Kindes nicht heiraten müsse, denn wir sind ja erwachsene Menschen, die sich zudem noch nicht solange kennen würden. Die Kinder sollten darunter aber nie leiden. Als stolzer (werdende) Vater baute ich das Haus, in dem ich bis zu seinem 6 Lebensjahr selbst gelebt hatte, um. Wir zogen in das „Alte Haus“ ein. Im August 1999 kam dann mein Sohn auf die Welt. Bis dahin hatte ich keine Zeit zum nachdenken, Ich musste ja für meine Familie ein Zuhause finden bzw. das alte weiter umbauen.
Meine Familie und Freunde freuten sich, dass ich eine nette Frau kennengelernt hatte und Vater geworden war.
Den stolzen Eltern wurde von meinen Freunden eine Überraschungsparty zur Geburt ihres Sohnes gegeben. Während der Schwangerschaft gab es manchmal Probleme, die meine Ex auf die Hormonumstellung schob. In einem Gespräch mit einer Freundin von mir, eine dreifache Mutter, fragte diese mich „wie es dem stolzen Vater denn gehen würde“ -“o my, wenn des dein Mann drei Mal durchgemacht hätte, dann hätte er ja einiges hinter sich.“ Die Freundin fragte nach „wie meinst du das“, „ja heute hat mich die Mutter meiner Kinder wieder einmal aus meinem Haus geworfen.“ Am 24.Oktober 1999, als die Mutter meiner Kinder ein paar Tage bei ihrer Schwester in München war, fand Mühlbauer ein paar Gegenstände, die auf ein gesundheitliches Problem der Mutter hinwiesen. Als die Mutter mit dem Sohn wieder zuhause war, stellte ich sie zur Rede. Nach einigem hin und her beantragte ich das Sorgerecht für mein Kind. Das hatte er nicht, weil es ihm die Mutter bei der Beurkundung der Vaterschaft bei dem Beamten nicht abgetreten hatte. Ich war und bin aber der Meinung, dass ich die „bessere Mutter“ sei.
Auf mein und ihres Vaters Drängen ging die sie dann in stationäre Behandlung.
In der Zwischenzeit war die Verhandlung vor dem Familiengericht, die Richterin gab der Mutter noch eine Chance. Sie musste in eine Langzeittherapie. Das Jugendamt und die Suchtärztin gaben beim Familiengericht einen falschen Bericht und ein falsches ärztliches Attest ab. Ich erklärte, solange die Mutter meines Kindes die Therapie nicht abbrechen würde, gehe ich nicht gegen die Ärztin und den Sachbearbeiter des Jugendamtes vor. Nach den sieben Wochen stationärer und tagesklinischer Behandlung ging die Mutter dann mit dem Sohn in eine Langzeittherapie nach Legau. Der Vater besuchte beide regelmäßig. Nach vier Monaten kamen sie wieder heim. Im August 2000 kam dann meine Tochter auf die Welt.
Es war die Hölle auf Erden.
Ich dachte, dass sie gesund zurückkommen würde. Der Charakter war aber der gleiche. So kam es wieder zu Streitigkeiten. Ich wäre schon längst aus meinem Haus geflohen, aber aus Angst um meine Kinder schlief ich ab September 2000 im Kinderzimmer, die Tochter im Durchgang von Kinderzimmer/Schlafzimmer. Im November 2000 kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, der anwesende Seelsorger machte aber eine Falschaussage gegenüber der herbeigerufenen Polizei. Einen Tag später kam es noch mal zu einer körperlichen Auseinandersetzung. In einer Gerichtsverhandlung, nach eineinhalb Jahren konnte ich meine Unschuld herstellen. Ich verteidigte mich selbst und stellte dem Pfarrer die Frage, wie oft er von der Frau R. angegriffen worden sei. Der sagte dazu, dass er sich daran nicht mehr er innern könne, womit er zugab, dass mindestens ein Fall vorlag. Ich wurde freigesprochen. Die Kindsmutter ging mit dem sechs Monate und achtzehn Monate alten beiden Kindern freiwillig in ein Regensburger Frauenhaus. Ihre Sachen holte sie mit Polizeibegleitung ab. Die Begleitung führte unter der Jacke einen Einsatzschlagstock mit. Ich beobachtete alles aus dem Haus meiner Mutter, die nebenan wohnte.
Danach sah Ich meine Kinder dann eineinhalb Jahre nicht.
Nach mehreren Gerichtsverhandlungen und Gutachten durfte ich dann ab 2002 meine beiden Kinder alle 14 Tage für eineinhalb Stunden in Begleitung sehen. Die Mutter der Kinder war 23 Monate lang bei jedem Umgang mit dabei. Sie verbot mir und auch den Leiter der Diakonie, den Raum zu verlassen, um z.B. auf den nahe gelegenen Spielplatz mit den Kindern zu gehen. Auch bei über 30 Grad Celsius verbot sie, das Spielzimmer zu verlassen. Nach einer erneuten Gerichtsverhandlung durfte ich meine Kinder dann drei Stunden sehen, aber immer noch mit Begleitung. Die Mutter war allerdings nicht mehr dabei. Das zog sich sechs Jahre hin, bis ich die Vornamen meiner beiden Kinder in einem Interview gegenüber einen Journalisten erwähnte und diese in dem Artikel: „Bei mir dreht sich alles nur um Trennung“ am 05.04.2008 abgedruckt wurden.
Danach sah ich meine Kinder das letzte Mal am 13.03.2008 bei dem begleiteten Umgang.
Es wurden ca. 50% der Termine von dem begleiteten Umgang durchgeführt. Im Rahmen mehrerer Gespräche mit den Kindern kamen der Richter und die Sachbearbeiterin vom Jugendamt zu dem Ergebnis, dass die Kinder den Umgang nicht wollen. Der Gutachter kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Kinder dies nicht wollen, ebenfalls hätten die Kinder Angst vor ihrem Vater. Warum die Kinder vor ihm Angst hätten, konnte keiner von den beteiligten Professionen erklären. Ich konnte mich auch bei meinen Kindern nicht dafür entschuldigen, dass ich ihre Vornamen erwähnt hatte. Ein klärendes Gespräch mit meinen Kindern wurde mir verwehrt. Bei der letzten Gerichtsverhandlung im Dezember 2009 wurde der Umgang für 18 Monate ausgesetzt. Damit der Kontakt nicht ganz abbrechen würde, riet mir die Sachbearbeiterin des Jugendamtes, ich solle doch den Kindern ab und zu eine Karte schreiben.






